Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der Medizin, die sanft und zugleich tiefgreifend auf den gesamten Organismus des Menschen wirkt.

Sie dient vorwiegend dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen.

Diagnose und Therapie erfolgen mit spezifischen, osteopathischen Techniken, die nur mit den Händen ausgeführt werden. Dies sind die

  • craniosacrale (Schädel-Kreuzbein),
  • viszerale (innere Organe) und
  • strukturelle (Bewegungsapparat) Technik.

 Wird nur ein Organ in seiner Funktion gestört, verändern sich die gesamten Strukturen des Organismus, um die Störung auszugleichen. Es entstehen Dysfunktionen.

 Eine gute Funktion des Organismus ist sehr stark abhängig von einem optimalen Austausch der Flüssigkeiten im Körper (Liquor, Lymphe und Blut) sowie vom arthro-muskulären und neuro-hormonellen System.

Ist eines dieser Systeme gestört, werden betroffene Organe geschwächt.Es kommt zu einer deutlichen Funktionsbeeinträchtigung.

Eine erhöhte Anfälligkeit gegen Viren, Bakterien oder Pilze, deren Ansiedlung im Organ nicht mehr optimal bekämpft werden kann, kommt hinzu.

Der Osteopath erkennt die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen zwischen Spannungen am Bewegungsapparat, innerer Organe, Neuro-Hormonellem System und Psyche. Er löst die Spannungen im Körper und behebt die Funktionsstörungen.

Diese Kenntnisse beruhen weitgehend auf den Forschungsergebnissen der Doktoren der Osteopathie A. T. Still, W. Garner-Sutherland, H. Magoun u. a. sowie auf langjähriger Erfahrung des Osteopathen.

Aufgaben und Ziele der Osteopathie

 1. Das gestörte Gleichgewicht auf allen Körperebenen wiederherstellen:

  • Normalisierung der Funktion des Nervensystems
  • Aufhebung von Stauungen und Hindernissen der verschiedenen Flüssigkeitsbewegungen
  • Erlangung eines dynamisch-physiologischen Gleichgewichts der Faszienspannung (Organhüllenspannung) im Körper
  • Auflösung gelenkiger Bewegungseinschränkungen
  • Verbesserung der Reaktion der Körpergewebe auf Stressreize
  • Behandlung traumatischer Erlebnisse physischer wie psychischer Art
  • Verbesserung der Körperdynamik

2. Die Selbstheilungskräfte des Organismus freisetzen

3. Den Patienten ermutigen, Eigenverantwortung zu übernehmen.